DisAbility Management zahlt sich aus

18. Dezember 2017

Durch inklusive Teams und Produkte entstehen Vorteile für Unternehmen und Stakeholder. Diese geöffnete Unternehmenskultur ist jedoch schwer in Zahlen zu fassen. Dabei ist der Kostenvorteil von DisAbility Management einfach zu beziffern. myAbility hat hierfür gemeinsam mit einem Partnerunternehmen zu rechnen begonnen und 8 Tipps für ein erfolgreiches DisAbility Management abgeleitet.

Finanzielle Vorteile von gelebtem DisAbility Management

Ein Kunde von myAbility hat zum Ende des Jahres den Taschenrechner hervorgeholt, um die finanziellen Vorteile von gelebtem DisAbility Management zu ermitteln und bewusst zu machen.
Da zahlreiche begünstige behinderte Personen im Unternehmen angestellt sind, konnten Förderungen lukriert und die Zahlung der Ausgleichstaxe vermieden werden. Dadurch entstand im abgelaufenen Jahr insgesamt einen Kostenvorteil von rund EUR 660.000,-. Dieser Kostenvorteil setzt sich bei 3.400 MitarbeiterInnen aus Förderungen, in Form von Zuschüssen zu den Lohnkosten, in Höhe von EUR 243.000,- und an eingesparter Ausgleichstaxe von EUR 417.000,-, für die Beschäftigung von 92 begünstigten Menschen mit Behinderung, zusammen.

Der insgesamte Kostenvorteil für Unternehmen liegt bei 660.000 Euro

8 Tipps für erfolgreiches DisAbility Management

Neben den dargestellten finanziellen Vorteilen profitieren von einer erfolgreichen DisAbility Strategie nicht nur MitarbeiterInnen mit und ohne Behinderung. Die strategische Verankerung von Behinderung und Barrierefreiheit steigert auch die Attraktivität von Unternehmen in der Öffentlichkeit und im Besonderen in einer kaum erschlossenen Zielgruppe. Dabei geht es nicht nur darum, ein baulich barrierefreies Unternehmen zu sein, sondern intern und extern über alle Unternehmensbereiche hinweg dynamisch auf die Veränderungen am Markt reagieren zu können. Diese 8 Tipps helfen Ihnen bei der Planung und Umsetzung der ersten Schritte zu einem erfolgreichen DisAbility Management.

Commitment ZEIGEN

Die Implementierung einer neuen DisAbility Strategie und Wandlung der Unternehmenskultur erfordert das Commitment der Führungsebene, umfassende Planung und zielgerichtete Kommunikation, intern wie extern. Entscheidungen müssen von allen Beteiligten getragen und gelebt werden.

Status-Quo ANALYSIEREN

Die Analyse des Status Quo quer über alle Unternehmensbereiche hinweg, wie zum Beispiel HR, Produkte und Dienstleistungen, IT, Bauliches oder Kommunikation, macht erfolgreiche Lösungen sichtbar und liefert einen wertvollen Überblick über vorhandene Potentiale. Dadurch können die richtigen Handlungsmaßnahmen abgeleitet werden.

Konkrete ZIELE SETZEN

Quantitative und qualitative Ziele bei (kleinen) Projekten bringen (schnell) messbare Erfolge. Langfristig angelegte DisAbility Strategien können Ziele beinhalten, wie mehr MitarbeiterInnen mit Behinderung, die Erfüllung der Einstellungsquote, der gezielte Ausbau des Angebots von barrierefreien Produkten und Dienstleistungen oder die Erlangung einer auf des Thema Behinderung bezogenen offenen Unternehmenskultur.

Know-How AUFBAU

Durch Schulungen, Teilnahme an Round Tables und unternehmensübergreifendem Austausch lernen Unternehmen voneinander und bauen wertvolles Wissen zum Thema DisAbility auf. Leere Kilometer und ineffiziente Maßnahmen können so vermieden werden.

Externe BERATUNG

Nutzen Sie die Erfahrung von externen ExpertInnen, um wichtige Fragestellungen zu beantworten, wertvolles Know-How in das Unternehmen zu holen und Projekte erfolgreich durchzuführen. Auch Outsourcing eignet sich dafür gut, zum Beispiel in Bereichen wie Förderungsabwicklung, Service Hotline oder Koordination aller Tätigkeiten im Bereich DisAbility.

Etablierung eines/r DISABILITY MANAGERiN

Durch die Einrichtung eines/r DisAbility ManagerIn wird das Thema nachhaltig entwickelt und vorangetrieben und unternehmensinternes Know-How wird aufgebaut. Interne und externe Stakeholder verfügen so über eine kompetente Ansprechperson.

EVALUIERUNG der gesetzten Maßnahmen

Das Aufsetzen von strategischem DisAbility Management ist ein dynamischer Prozess, den es immer wieder zu evaluieren gilt, um für das Unternehmen passende und erfolgsversprechende Maßnahmen abzuleiten und umzusetzen.

THEMATISIERUNG der DisAbility Management Maßnahmen

Die Kommunikation und öffentliche Thematisierung der Maßnahmen und Erfolge im Geschäfts- und/oder CSR-Bericht zeigt den Stakeholdern nachweislich die Tätigkeiten des Unternehmens im Bereich DisAbility. Das führt zu einer Stärkung der Marke des Unternehmens und macht es als ArbeitgeberIn, sowohl für BewerberInnen als auch MitarbeiterInnen, attraktiver.

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