Positively Purple 2025: Vielfältiges Engagement für eine barrierefreie Wirtschaft
#PositivelyPurple 2025
Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember schafft jedes Jahr Aufmerksamkeit für Rechte, Barrieren und gesellschaftliche Teilhabe. #PositivelyPurple nutzt diesen Tag als Ankerpunkt. Der Fokus der Kampagne liegt jedoch bewusst auf der wirtschaftlichen Teilhabe und dem Recht von Menschen mit Behinderungen, aktive und gleichberechtigte Akteur:innen in Arbeitswelt und Wirtschaft sein zu können: als Mitarbeitende, als Konsument:innen und als Mitgestalter:innen wirtschaftlicher Prozesse. Aus diesem Grund werden vor allem Unternehmen eingeladen zu zeigen, wie sie Verantwortung übernehmen, Barrieren abbauen, Strukturen weiterentwickeln und so mehr Chancen schaffen und Potenziale fördern.
Was es bedeutet, Positively Purple zu sein
Positively Purple zu sein bedeutet, sich bewusst mit Inklusion und Behinderungen auseinanderzusetzen, zuzuhören, bestehende Strukturen zu reflektieren, Barrieren auf unterschiedlichen Ebenen zu erkennen und abzubauen, zu lernen und nächste Schritte zu gehen.
Mit der Teilnahme an #PositivelyPurple kommunizieren Unternehmen zugleich ihre Wertschätzung gegenüber Mitarbeitenden und Kund:innen mit Behinderungen und zeigen Anerkennung für ihre Beiträge zum Unternehmenserfolg. Sie zeigen, dass Vielfalt gesehen wird und dass Teilhabe im Arbeitsalltag ebenso wie im Kontakt mit Kund:innen eine Rolle spielt.
Haltung braucht Raum, um wirksam zu werden
Seit der Weiterentwicklung von #PurpleLightUp zu #PositivelyPurple steht nicht mehr das reine Sichtbarmachen im Vordergrund, sondern die Frage, wie Unternehmen aktiv an Inklusion und Barrierefreiheit in der Wirtschaftswelt mitwirken können. Dabei gibt es keinen einheitlichen Weg. Unterschiedliche Unternehmen befinden sich an unterschiedlichen Punkten und genau diese Vielfalt ist Teil der Kampagne. #PositivelyPurple versteht Inklusion als unternehmerische Haltung. Eine Haltung, die sich im Alltag zeigt. In Entscheidungen, in Kommunikation, in Strukturen und Prozessen.
Rund um den Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen war Lena Öllinger als #PositivelyPurple-Botschafterin mit zahlreichen Kund:innen und Partner:innen im Austausch. Im Fokus standen Gespräche mit Entscheidungsträger:innen über Barrieren im Alltag, inklusive Arbeitswelten und konkrete nächste Schritte. Dazu zählten die Teilnahme an der Inklusionspreis-Gala der Lebenshilfe Österreich, Paneldiskussionen bei der Oesterreichischen Nationalbank, der TU Wien und den ÖBB sowie der Dialog mit Vertreter:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Die Veranstaltungen machten deutlich, dass Inklusion kontinuierliche Arbeit braucht, und dass der 3. Dezember sichtbar macht, was Unternehmen das ganze Jahr über bereits vorangebracht haben.
Vielfältige Zugänge, gemeinsame Haltung
Auch 2025 machten zahlreiche Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen #PositivelyPurple zu einem Erfolg. Die Kampagne gibt Einblick, wie Unternehmen Inklusion heute denken und gestalten.
Die vielfältigen Aktionen erstreckten sich wieder von lila beleuchteten Gebäuden und Büros, lila gekleideten Teams, Social Media Foto- und Videobeiträgen bis hin zu Workshops und Veranstaltungen. Außerdem wurde die wachsende Bedeutung von Employee Resource Groups (ERGs), also Mitarbeitenden-Netzwerken, in diesem Jahr besonders sichtbar. Über Social Media, interne Kommunikationskanäle und eine zentrale Social Wall auf walls.io wurden die Beiträge unter dem Hashtag #PositivelyPurple gemeinsam wahrnehmbar und miteinander verbunden. Sie lädt dazu ein, voneinander zu lernen und eigene nächste Schritte zu definieren.
Social Wall zu #PositivelyPurple 2025
Vielen Dank an walls.io für die Unterstützung!
Highlights
Die folgenden Beispiele zeigen die Bandbreite der Zugänge und Formate. Sie stehen exemplarisch für unterschiedliche Wege, sich mit Inklusion auseinanderzusetzen:
- AbbVie: Ein lila Leuchten in Ludwigshafen. Die Employee Resource Group Ability@AbbVie und die Schwerbehindertenvertretung organisierten an den Standorten Ludwigshafen und Wiesbaden Aktionsstände. Die Werkseinfahrt wurde in leuchtendes Lila getaucht und sollte die Botschaft sichtbar machen: „Jede und jeder ist wertvoll, und gemeinsam können wir Barrieren abbauen. Das ganze Jahr über.“
- Allianz: Die Allianz nutzte den 3. Dezember, um das Bewusstsein für Herausforderungen, Erfolge und oft unsichtbare Behinderungen zu stärken. Als Iconic Leader der Valuable 500 und Partner des Internationalen Paralympischen Komitees setzt das Unternehmen auf eine inklusive Unternehmenskultur, in der sich Mitarbeitende sicher fühlen und authentisch sein können. Initiativen wie das Buddy Programm mit Para-Athlet:innen, das myAbility Talent Programm mit Job Shadowings sowie das Mitarbeitendennetzwerk Allianz Beyond fördern aktive Teilhabe und Engagement. Als sichtbares Zeichen für Inklusion und Unterstützung der Allianz und FC Bayern München erstrahlte die Allianz Arena an diesem Abend in Lila.
- Bayer 04 Leverkusen & Bayer AG setzten mit der lila Beleuchtung der BayArena ein sichtbares Zeichen für Inklusion, Barrierefreiheit und Teilhabe. Der Fokus lag auf einem inklusiven Stadionerlebnis sowie auf langfristigen Initiativen wie der #Inklusionswerkself, die für Gemeinschaft, Mut und die verbindende Kraft des Fußballs steht.
BDO Österreich nutzte im Rahmen von #PositivelyPurple das interne Netzwerk Vielfalt@BDO, um auf unsichtbare Behinderungen wie chronische Erkrankungen und Neurodiversität aufmerksam zu machen. Eine Keynote von myAbility-Expertin Stefanie Kirwald sowie eine Podiumsdiskussion mit Julia Leeb von BDO rückten die Auswirkungen unsichtbarer Behinderungen auf den Arbeitsalltag in den Fokus und unterstrichen die Bedeutung eines offenen, wertschätzenden Umgangs. Aufgrund der positiven Resonanz soll das Format auch 2026 fortgeführt werden.
BILLA AG: An 4 aufeinanderfolgenden Tagen wurden konkrete Ergebnisse und Maßnahmen, die über Jahre hinweg etabliert wurden, auf Social Media vorgestellt. Dazu zählte bspw. der strategische Zugang und Maßnahmenplan, die inklusive Unternehmenskultur und Wertschätzung für die rund 900 Mitarbeitenden mit Behinderungen, konkrete Projekte und Kooperationen – von den BILLA Inklusionswochen bis zu Schulungsräumlichkeiten im Haus – sowie Barrierefreiheit beim täglichen Einkauf. Darüber hinaus wurde das neue REWE-weite Mitarbeitenden-Netzwerk „IN.klusion“ ins Leben gerufen. Ziel des Netzwerks ist es, Menschen mit Behinderungen, Neurodivergenzen oder chronischen Erkrankungen gleichberechtigte Chancen im Arbeitsleben zu ermöglichen und Barrieren abzubauen. Billa und Inklusion – Kleine Zeitung (11.12.2025)
Energie Steiermark: Am 3. Dezember erstrahlte das E-Office, die Konzernzentrale im Herzen von Graz, in violettem Licht. Im konzernweiten Intranet wurde ein Schwerpunkt zum Thema Inklusion gesetzt: Hier wurde die umfassende Inklusionsstrategie der Energie Steiermark, die fest in der Unternehmenskultur verankert ist, vorgestellt. Daneben erzählen Kolleg:innen, die mit Behinderungen leben und arbeiten, über ihren Weg. Der Ausschuss zur Förderung von Inklusion und Vielfalthat eine Plakataktion sowie individuell gestaltete Lesezeichen für alle 2.200 Mitarbeitenden initiiert. Die Plakate wurden im Headquarter, am E-Campus und in allen Außenstellen präsentiert und sollen zum Nachdenken und Austausch anregen.
Ferdinand Porsche FH: Die FERNFH veröffentlichte einen Blog-Beitrag zu #PositivelyPurple: Gebäude wurden lila beleuchtet, und die Hochschule betonte, wie wichtig der Abbau von Bildungs- und Zugangsbarrieren im Studien- und Arbeitsalltag ist. Dabei steht Bildung als Grundlage für ökonomische Selbstbestimmung im Mittelpunkt, und es werden konkrete Unterstützungsangebote wie flexible Prüfungszeiten, Lesehilfen und individuell angepasste Arbeitsplätze bereitgestellt. Ziel ist es, Barrieren frühzeitig zu erkennen, aktiv zu beseitigen und eine offene Willkommenskultur zu etablieren.
Hays setzte sich in einem gemeinsam mit myAbility entwickelten Fachbeitrag mit inklusivem Recruiting auseinander und zeigte auf, wie Unternehmen durch barrierefreie, transparente und stärkenorientierte Bewerbungsprozesse faire Chancen für alle Talente schaffen können. Im Fokus stehen der Abbau von Hürden entlang der Candidate Journey, klare Kommunikation in Stellenanzeigen sowie eine inklusive Haltung, die Vielfalt als wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Mehrwert versteht. Blogbeitrag: Inklusives Recruiting: So schaffen Sie faire Chancen für alle Talente
IKEA Österreich betonte, dass Kolleg:innen mit sichtbaren und nicht sichtbaren Behinderungen ein selbstverständlicher Teil der Teams sind und bereits kleine Anpassungen im Arbeitsalltag viel bewirken können: eine ergonomische Lösung am Arbeitsplatz, ein veränderter Ablauf, mehr Verständnis im Team oder offene Gespräche über Bedürfnisse. Unterstützt wird dieses Engagement durch Partnerschaften mit Organisationen wie myAbility, dem NEBA Betriebsservice und der Lebenshilfe Österreich sowie durch eine interne Disability-Netzwerkgruppe. Auch für Kund:innen setzt IKEA Maßnahmen um, etwa durch bauliche und digitale Barrierefreiheit, die Stille Stunde und die Hidden Disabilities Sunflower. Ein besonderes Zeichen für dieses Engagement war die Auszeichnung von IKEA Linz Haid mit dem Inklusionspreis der Lebenshilfe Österreich in der Kategorie Arbeit & Wirtschaft.
Die Leibniz-Gemeinschaft betonte mit ihrem Netzwerk Leibniz-inklusiv, dass nicht Behinderung das Problem ist, sondern der gesellschaftliche Umgang damit. Menschen mit Behinderungen werden als selbstverständlicher und wertvoller Teil der Organisation verstanden. Durch gezielte Maßnahmen wie eine Befragung zur digitalen Barrierefreiheit in den Leibniz-Einrichtungen, Wissensaufbau im neuen Leibniz-Wiki sowie Beiträge im Podcast Tonspur Wissen wird Aufklärung, Sichtbarkeit und Sensibilisierung aktiv vorangetrieben.
Michelin: Neben der lila Beleuchtung der Werkhallen im Michelin Reifenwerk Bad Kreuznach wurde mit einem Infostand am Werkeingang bewusst Raum für Information, Austausch und persönliche Gespräche geschaffen. Kolleg:innen nutzten diese Gelegenheit, um eigene Erfahrungen zu teilen und Inklusion als gemeinsames Thema im Arbeitsalltag sichtbar zu machen.
MVG: Die Monopolverwaltung GmbH färbte in diesem Jahr nicht nur ihre Social Media Kanäle und die E-Mailsignaturen lila, sondern organisierte auch gemeinsam mit der Vienna Art Week eine Inklusive Führung im Wiener Belvedere, um Kunst barrierefrei erlebbar zu machen. Barrierefreie Wege ermöglichten Rollstuhlnutzer:innen die Teilnahme und eine anschauliche Sprache sowie zahlreiche interaktive Elemente – wie Bilderrahmen, Leinwände und Ornamente zum Anfassen – sorgten für eine bessere Zugänglichkeit und Verständlichkeit für Menschen mit Sehbehinderungen. Instagram-Video zur inklusiven Führung im Belvedere
Novartis: Das Unternehmen verfolgt ganzjährig einen umfassenden Ansatz, der physische, digitale und soziale Barrierefreiheit einschließt und auf Empathie, Offenheit und eine inklusive Unternehmenskultur setzt. Am 3. Dezember wurden Gebäude an vier Standorten in Ljubljana, Shanghai, Hyderabad und am Hauptsitz in Basel lila beleuchtet. In Basel fand zudem eine öffentliche Veranstaltung statt, bei der Mitarbeitende mit sichtbaren und nicht sichtbaren Behinderungen ihre Erfahrungen teilten und deutlich machten, dass technische Anpassungen ohne soziale Kompetenz nicht ausreichen. Ein besonderes Zeichen setzte die Präsentation eines 3D-Modells des Novartis Campus für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen.
ÖBB: Neben der lila Beleuchtung des Wiener Hauptbahnhofs am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen, berichteten die Österreichischen Bundesbahnen auch von ihren konkreten Maßnahmen und Erfolgen. Barrierefreiheit ist dabei ein zentrales Versprechen gegenüber Kund:innen und Mitarbeiter:innen. Bereits 88% der Fahrgäste können barrierefreie Bahnhöfe nutzen, 80% der Züge sind für Rollstuhlnutzer:innen zugänglich, und alle ÖBB Postbusse sind barrierefrei. Bei neuen Fahrzeugen werden Interessenvertretungen aktiv eingebunden, um Bedürfnisse besser zu berücksichtigen. Ergänzt wird dies durch ein inklusives Arbeitsumfeld, das in einer Charta der Inklusion verbindlich verankert ist.
Presseaussendung der ÖBB zum Internationalen Tag der Menschen mit BehinderungenOeNB: Die Oesterreichische Nationalbank feierte den 3. Dezember mit einem Event voller anregender Gespräche und interaktiver Erlebnis-Stationen. Durch den Tag führte Andreas Onea, paralympischer Schwimmer und Moderator. Er moderierte eine spannende Paneldiskussion zum Thema Inklusion mit Monika Haider (Equalizent & Diversity Ball), Michael Pichler (Zero Project Österreich), Lena Öllinger (myAbility), Susanna Konrad El-Ghazi (OeNB).
OeKB: Die Oesterreichische Kontrollbank AG nutzte #PositivelyPurple bewusst für Sensibilisierung und Austausch. Neben der symbolischen Farbe Lila stand die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Aspekten von Inklusion im Mittelpunkt. Ein gemeinsames, lila gestaltetes Frühstück der Abteilung Group Communications & ESG bot Raum für Reflexion, Vernetzung und die Entwicklung neuer Aktivitäten rund um Diversity & Inclusion.
ProSieben Sat1 Media SE: Neben der lila Gestaltung von Logo, Jobportal, Social-Media-Kanälen und Campus-Screens wurden Mitarbeitende durch Workshops, Ausstellungen zu barrierefreien Innovationen sowie Einblicke in die Gehörlosen-Community sensibilisiert. Als Medienunternehmen betont ProSiebenSat.1 zudem seine Verantwortung für barrierefreie Inhalte und arbeitet kontinuierlich an Angeboten wie Untertitelung, Audiodeskription, Gebärdensprache, Deaf Performance und Leichter Sprache. Ziel ist es, Bewusstsein zu schaffen, Barrieren abzubauen und Inklusion nachhaltig im Unternehmen und in den Medienformaten zu verankern. Instagram Video , Blogbeitrag
UniCredit Bank Austria AG: Das Engagement der Bank Austria reicht von der Mitwirkung an europäischen Fachveranstaltungen wie AccessibleEU in Brüssel bis zur konsequenten Umsetzung von Barrierefreiheit im Unternehmen - sowohl in allen Filialen als auch in digitalen Angeboten. Dazu zählen barrierefreie Standorte über gesetzliche Vorgaben hinaus, zugängliche Online-Services, Beratung in Gebärdensprache sowie spezielle Produkte wie Bankkarten mit Brailleschrift. Ziel ist ein gleichberechtigter Zugang zu Bankdienstleistungen für alle Kund:innen. Zudem gehört die Bank zu den 22% der Unternehmen in Österreich, die die gesetzliche Beschäftigungsquote erfüllt und beschäftigt rund 200 Mitarbeiter:innen mit Behinderungen.
Wiener Netze GmbH: Die Wiener Netze stellten die Erkenntnisse aus den DisAbility Awareness Trainings mit myAbility in den Fokus ihrer Kommunikation. In den Sessions wurde deutlich, dass nicht Menschen behindert sind, sondern Barrieren in Systemen, Prozessen und im Verhalten entstehen. Expert:innen in eigener Sache gaben Einblicke, ermöglichten Perspektivenwechsel und machten klar, dass Inklusion alle betrifft. Die Trainings werden auch im neuen Jahr weitergeführt.
Ausgewählte Aktionen der Teilnehmenden
Bildergalerie
Ausgewählte Videobeiträge
Instagram Videos: Hotel-Restaurant Anne-Sophie, BOKU Wien, Kikxxl, Tyrolit, Vierländer Bank, VERBUND AG, zone14
TikTok: Würth Elektronik Group
Youtube: IPN Kiel, Rheinmetall
Ein Blick nach vorne
Die Beiträge in diesem Jahr zeigen, dass immer mehr Unternehmen erkennen, wie eng Inklusion und wirtschaftlicher Erfolg zusammenhängen. Und: dass Inklusion kein Ziel ist, das man einmal erreicht und abhakt. Sie ist ein fortlaufender Prozess, der Zeit, Offenheit und die Bereitschaft braucht, sich weiterzuentwickeln.
Themen wie Fachkräftemangel, Digitalisierung, ESG und hybride Arbeitswelten machen deutlich: Barrierefreiheit und Inklusion gehören heute zur strategischen Ausrichtung von Unternehmen. Sie helfen dabei, mehr Talente zu erreichen, Mitarbeitende langfristig zu binden und Prozesse zukunftsfähig zu gestalten. Gleichzeitig verbessern sie den Zugang zu Produkten und Dienstleistungen, stärken das Vertrauen von Kund:innen und tragen dazu bei, Angebote für alle nutzbar zu machen.
Nächste Schritte für Unternehmen können nun sein:
Barrierefreiheit systematisch prüfen – von digitalen Tools über Recruiting bis zu Arbeitsplätzen und Services.
Mitarbeitenden-Netzwerke stärken und mit klaren Ressourcen ausstatten.
Führungskräfte für Inklusion sensibilisieren und Verantwortung verankern.
Karrierewege für Menschen mit Behinderungen gezielt fördern – durch Mentoring, Weiterbildungen und faire Prozesse.
Herzlichen Dank an alle Unternehmen und Organisationen, die Positively Purple 2025 mitgetragen haben! Die Kampagne endet nicht am 3. Dezember. Sie wirkt weiter – in Teamgesprächen, HR-Prozessen, Leadership-Programmen und vor allem in den Perspektiven der Menschen, die sie jedes Jahr prägen. Für 2026 geht es darum, die gewonnenen Impulse weiterzugestalten und nachhaltige Inklusionsmaßnahmen im Unternehmensalltag zu verankern. Die Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber:innen, Mitarbeitenden mit Behinderungen und Multiplikator:innen wird dabei weiterhin eine zentrale Rolle spielen. Danke an alle Mitwirkenden und weiterhin viel Erfolg bei der Gestaltung einer chancengerechten und barrierefreien Zukunft.
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