Social Impact

Was ist Social Impact überhaupt?

Unternehmen unterliegen wie alle Teile und Aspekte unserer Gesellschaft einem stetigen Kulturwandel. Ausgehend von einem Umdenken auf individueller Ebene in Bezug auf Achtsamkeit, Prioritäten und Nachhaltigkeit hält dieser Trend erfreulicher- aber auch notwendigerweise auch auf unternehmerischer Ebene Einzug. Viele Unternehmen haben erkannt, dass es nicht mehr nur um Umsätze und Gewinnmaximierung geht. Seit einigen Jahren wird die soziale Komponente im kapitalistischen System immer präsenter und von einer breiter werdenden Gesellschaft auch eingefordert – (Corporate) Social Responsibility, Purpose, Social oder Deep Impact sind Begrifflichkeiten, die sich mittlerweile ihren Weg in die Mitte unserer Gesellschaft und in die Diskussion um unternehmerische Verantwortung geebnet haben.

Kund:innen sowie Arbeitnehmer:innen wählen ihre Produkte, Dienstleistungen und Arbeitgeber:innen nicht mehr nur nach Preis, Funktion oder Bezahlung aus, sondern verstärkt nach den Werten und Überzeugungen eines Unternehmens. Solange wir uns im kapitalistischen Korsett bewegen, so soll nach Möglichkeit der eigene Konsum und die eigene Arbeit zumindest einen sozialen, einen gesellschaftlichen Mehrwert haben. Dabei sind es vor allem die jüngeren Generationen, die immer lauter und konsequenter Purpose sowie Impact einfordern. Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen Unternehmen also einen gesellschaftlichen Mehrwert sowie verantwortungsbewusstes Handeln bieten und anstreben.

Vereinfacht gesagt bedeutet das: Unternehmen sollen dabei helfen, die Welt, die verschiedenen Gesellschaften und das Zusammenleben dieser zu verbessern. Wie das konkret aussehen und funktionieren kann, dafür gibt es womöglich so viele Antworten wie Unternehmen. Von Social Startups und Unternehmen, die sich einem bestimmten Thema aus dem großen Spektrum verschreiben, bis hin zu großen, lang existierenden Konzernen, die erste Maßnahmen umsetzen, um einen Kulturwandel einzuläuten, ist alles denkbar.

Wir bei myAbility verfolgen dieses Ziel des (Social) Impacts als Social Enterprise mit dem ganz konkreten Fokus auf das Thema Behinderung und wollen dabei – wie es die Definition oben bereits beschreibt – gemeinsam mit der Wirtschaft eine inklusive, chancengerechtere und barrierefreie Gesellschaft schaffen.

Um nicht ins sprichwörtliche Blaue hineinzuarbeiten, unterziehen wir uns selbst regelmäßig kritischen Evaluierungsprozessen, um den größtmöglichen, den sogenannten Deep Impact auf gesellschaftlicher Ebene zu erzielen. Dabei arbeiten wir aktuell an verschiedenen Ecken und Enden, sowohl mit wissenschaftlichen Einrichtungen wie der Universität Innsbruck  und dem NPO-Kompetenzzentrum der WU Wien, aber auch mit zukunftsvisionären Personen und Entitäten wie dem Impact Investor Charly Kleissner, SENA, dem Europäischen Forum Alpbach und der Frauendomäne​​​​​​​ zusammen.

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Unser Impact